klassifizierung von prototypen bzw -methoden ...

klassifizierung von prototypen bzw -methoden anhand ihres einsatzzeitpunktes, ihrer aufgaben, des möglichen involvierungsgrades der anwender, der verwendeten medien, des abgedeckten systemumfangs und der ausführbarkeit.

das dilemma der software-entwicklung

»you can't evaluate an interaction design until [after] it is built, but after building, changes to the design are difficult — if not impossible.«

deborah hix & h rex hartson

prototyping

prototyping ist sowohl eine methode als auch ein werkzeug, die es ermöglichen, systeme zu erforschen, die noch nicht existieren.

prototyping ist ein integraler bestandteil jedes iterativen design-prozesses, da es den designern und benutzern frühzeitig erlaubt, mittels experimenteller und unvollständiger repräsentationen des intendierten systems gemeinsam die anforderungen zu artikulieren, ideen zu deren umsetzung zu entwickeln und durch wiederholtes testen und evaluieren jene zu konkretisieren und kontinuierlich zu verfeinern.

es ist primär als visuelles mittel zur exploration und kommunikation zu sehen: prototypen geben designern und anwendern nicht nur frühzeitige rückmeldung, sie dienen auch als essentielles medium zur information, interaktion, integration und kollaboration. oder kurz gesagt mit terry winograd: »it allows a kind of 'reflective conversation' with the materials.«

klassifizierung von evaluationsmethoden

klassifizierung von evaluationsmethoden nach ihrer zeitlichen verwendung innerhalb des design-prozesses, ihren aufgaben, der art der von ihnen erzeugten daten, der involvierung der benutzer und des ausmaßes der kontrolle, die jener in ihr bzw über sie hat.

»the debugging starts with the ideas, not with the code«

terry winograd

evaluationsmethoden

evaluation kann als derjenige prozeß definiert werden, mittels welchem man während jeder phase der entwicklung von einer spezifizierten gruppe von benutzern informationen über die usability eines systems hinsichtlich einer bestimmten aktivität in einer definierten umgebung oder arbeitskontext qualitativ und quantitativ sammelt, um ein system zu verbessern oder ein fertiges interface zu beurteilen.

sie ist daher zusammen mit dem protoyping integraler bestandteil jedes benutzer-zentrierten entwicklungsprozesses, da ohne evaluation — welcher art auch immer — es unmöglich ist zu wissen, inwieweit die anforderungen und bedürfnisse der benutzer mit dem entwickelten system erfüllt sind oder wie gut sie in den jeweiligen physischen, sozialen und organisatorischen kontext ihrer benützung passen.

es gibt vier wichtige gründe, eine evaluation durchzuführen: um verschiedene [existierende] design-konzepte zu vergleichen, um die reale welt zu verstehen, um auf ein definiertes usability-ziel hinzuarbeiten oder die konformität mit standards zu überprüfen.